Schlau ohne Radau – warum gute Raumakustik in der Schule so wichtig ist

Ein Klassenzimmer ist ein lebendiger Ort. Kinder sprechen miteinander, Stühle werden bewegt, Materialien ausgeteilt und gemeinsam wird gelernt und gearbeitet.

Das gehört zum Schulalltag dazu.

Problematisch wird es dort, wo sich Geräusche durch ungünstige Raumakustik immer weiter verstärken und ein hoher Geräuschpegel zum Dauerzustand wird.

Genau mit diesem Thema beschäftigt sich die AUVA in ihrem Beitrag „Schlau ohne Radau“ und zeigt, wie Lärmprävention in der Volksschule aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden kann.

Bild: SilentFiber.net

Lärmprävention ist mehr als nur Raumakustik

Die AUVA betrachtet das Thema umfassend und zeigt, dass eine angenehmere akustische Umgebung durch das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen entstehen kann.

Dazu gehören unter anderem:

  • technisch-bauliche Maßnahmen
  • organisatorische Maßnahmen
  • pädagogische Maßnahmen

Für uns bei SilentFiber ist dabei natürlich besonders der raumakustische Aspekt interessant.

Denn Räume selbst haben großen Einfluss darauf, wie sich Schall ausbreitet und wie laut eine Umgebung empfunden wird.

Warum Klassenräume schnell laut werden können

In vielen Schulgebäuden treffen zahlreiche harte Oberflächen aufeinander:

Glasflächen, Wände, Böden, Möbel und Decken können Schall reflektieren und wieder in den Raum zurückwerfen.

Dadurch bleibt Schall länger hörbar. Gespräche überlagern sich stärker, die allgemeine Geräuschkulisse steigt und Sprache kann schwieriger verständlich werden.

Das kann gerade in Räumen problematisch sein, in denen gleichzeitig gesprochen, zugehört und konzentriert gearbeitet werden soll.

Weniger Nachhall – angenehmere Lernräume

Schallabsorbierende Flächen können dazu beitragen, Reflexionen und Nachhall im Raum zu reduzieren.

Je nach Raumsituation lassen sich solche Flächen beispielsweise an Decken oder Wänden integrieren.

Das Ziel ist dabei nicht, einen Klassenraum vollkommen still zu machen.

Ein guter Lernraum darf und soll lebendig sein.

Entscheidend ist vielmehr eine ausgewogene Raumakustik, bei der Sprache gut verständlich bleibt und sich störender Schall nicht unnötig im Raum aufschaukelt.

Raumakustik betrifft mehr als nur das Klassenzimmer

Auch außerhalb des klassischen Unterrichtsraums spielt die Akustik eine Rolle.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Gruppenräume
  • Bibliotheken
  • Werkräume
  • Speiseräume
  • Aufenthaltsbereiche
  • andere gemeinschaftlich genutzte Räume

Überall dort, wo viele Menschen gleichzeitig kommunizieren oder sich konzentrieren sollen, lohnt sich ein genauer Blick auf die akustischen Bedingungen.

Natürliche Akustiklösungen aus Hanf

Bei SilentFiber entwickeln wir Akustiklösungen aus natürlichen Materialien wie Hanf.

Diese lassen sich als schallabsorbierende Flächen in die Raumgestaltung integrieren und verbinden akustische Funktion mit einer natürlichen Optik.

Gerade in Schulen und anderen Lernräumen kann Raumakustik damit von Anfang an als Teil der Gestaltung gedacht werden – und nicht erst dann, wenn ein Raum im täglichen Betrieb als zu laut empfunden wird.

Unser Ansatz:

Weniger störender Nachhall.
Bessere Sprachverständlichkeit.
Angenehmere Bedingungen zum Lernen und Lehren.

„Schlau ohne Radau“ – ein interessanter Beitrag der AUVA

Wer sich weiter mit dem Thema Lärmprävention in der Volksschule beschäftigen möchte, findet im AUVA-Blog weitere Informationen unter:

auva.at/blog/schlau-ohne-radau

Der Beitrag zeigt anschaulich, dass gute akustische Bedingungen nicht nur eine Frage einzelner Produkte sind, sondern Teil einer umfassenden Betrachtung des Schulalltags sein können.

Und genau darin liegt aus unserer Sicht der entscheidende Punkt:

Gute Lernräume sollten nicht nur gut aussehen.
Sie sollten sich auch gut anhören.

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